|
Kaspersky Lab veröffentlicht Aufsatz über die Bedeutung von Leaktests zur Bewertung der Schutzqualit |
|
|
|
|
Geschrieben von Sjoeii
|
|
Monday, 24. December 2007 |
|
Kaspersky Lab veröffentlicht eine Analyse über Leaktests zur Bewertung der Schutzqualität von Firewalls.
Autor ist der stellvertretende Direktor für innovative Technologien,
Nikolay Grebennikov. Der Aufsatz behandelt die Bedeutung von Firewalls
als Komponenten komplexer IT-Sicherheitssysteme sowie die Prinzipien
und Durchführungsmethoden von Leaktests –also objektiven Tests zur
Überprüfung der Qualität von Firewalls.
Das wissen natürlich auch die Urheber der Schadprogramme, die als Konsequenz versuchen, Sicherheitslücken auszunutzen.
Über ein Sicherheitsleck (leak) lassen sich die Kontrollmechanismen
einer Firewall umgehen. Während eine richtig konfigurierte Firewall
keinerlei Sicherheitslücken zulässt und jegliche Netzaktivität
protokolliert, sind bei einem Sicherheitsleck sämtliche
Schutzmechanismen wirkungslos. Selbst blockierte Programme können dann
ungehindert Daten mit der Außenwelt tauschen.
Die Firewall entwickelt sich immer mehr zur unverzichtbaren
Komponente von komplexen Schutzsystemen. Das betrifft selbst moderne
Betriebssysteme wie Windows Vista. Nach Meinung des Autors ist das neue
Betriebssystem aufgrund einiger Verbesserungen wie UAC, IE Protected
Mode, Service Hardening und der Kernel Patch Protection in der
64-Bit-Version zwar sicherer als seine Vorgängermodelle. Umfassenden
Schutz vor Sicherheitslecks bietet Windows Vista aber erst durch
zusätzliche Schutzprogramme. Leaktests offenbaren, wie gut sich
Produkte in verschiedene Systemumgebungen integrieren lassen. Gute
Test-Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die entsprechende
Firewall mehr als nur eine „Zugabe“ zu einem Antivirus-Programm ist und
auch tatsächlich zusätzlichen Schutz bietet.
|