Statistik
Mitglieder: 104
News: 86
Weblinks: 0
Besucher: 178266
|
Home Nachrichten Kampf gegen Botnetze - Kaspersky Lab geht in die dritte Runde
|
Kampf gegen Botnetze - Kaspersky Lab geht in die dritte Runde |
|
|
|
|
Geschrieben von Sjoeii
|
|
Monday, 21. April 2008 |
|
Bot. Drei Buchstaben, die Schadsoftware- Bekämpfer auf Trab halten und
Computer-Nutzer verunsichern. Botviren und Botnetze sind dieser Tage oft
gebrauchte Begriffe in der IT-Sicherheit. Neu sind in der letzten Zeit wiederum
Wort-Kreationen wie "Roboter-Viren" und fast meint man, das Bot-Phänomen an sich
wäre quasi die Neuheit des Jahres 2008.
Botnetze sind Zusammenschlüsse von Computern argloser Nutzer. Nutzen kann man
so ein Netzwerk von teilweise über einer Million gekaperter Rechner für eine
Vielzahl von Anwendungen. Das Abfangen sensitiver Daten, Spam-Massenversand,
Distributed Denial of Service-Attacken (DDoS-Attacken) oder das Nachladen
anderer Programme sind dabei nur die gängigsten Möglichkeiten. Damit Botnetze
überhaupt entstehen können, bedarf es sogenannter Botviren. Diese werden auf
klassischem Wege verbreitet: als E-Mail-Anhänge, über Schwachstellen von
Betriebssystemen und Anwendungen oder als Trojaner. Einmal installiert,
verbinden sie sich über das Internet mit ihrem Herrn und Meister
(Command-&Control-Center) und warten auf weitere Befehle.
Wer sich nun die Mühe macht, unter Security-Portalen wie www.viruslist.de nach dem Begriff "Bot" zu suchen,
wird schnell fündig. So informierte Kaspersky Lab bereits im April 2005 – also
vor genau drei Jahren – über die Entwicklung des Bagle-Botnets.
Zwar war das Phänomen \'Botnetz\' noch nicht auf dem hohen Bedrohungsniveau
von heute angelangt, doch schon damals war abzusehen, dass die zunehmende
Professionalisierung der Botszene auch an die Antiviren-Industrie neue
Herausforderungen stellen würde. Kaspersky erkannte diese Gefahr frühzeitig und
begann mit der Entwicklung von proaktiven Technologien, die erstmals 2006 im
Produkt "Kaspersky Internet Security 6" vorgestellt wurden - quasi
"Antibot-Technologie" der ersten Generation. Unabhängig von Signaturen konnten
durch Verhaltensbeobachtung und Kontrolle des Netzwerkverkehrs selbst völlig
neue Botschädlinge erkannt und dem Anwender gemeldet werden - den Rest erledigte
ein Mausklick. Ein Jahr später wurde die "Antibot-Technologie" in zweiter
Generation vorgestellt - mit nochmals verbesserten Schutzmechanismen und
erstmals auch mit Emulation verdächtiger Software vor der Ausführung.
Während andere also noch von der "bisher unbekannten Gefahr" sprechen und
hastig an neuen Lösungen gegen die "neue" Bedrohung stricken, ist Kaspersky Lab
schon längst aktiv im Kampf gegen Botznetze: Die "Antibot-Technologie" der
dritten Generation ist bereits in Arbeit und wird im Sommer 2008 in den Regalen
stehen.
|
|